unser Infrastruktuprojekt

Veröffentlicht: 10. August 2012 in Abbrucharbeiten, Heizung
Schlagwörter:, , ,

In zwei der Kellerräume wurde schon vor Jahren eine Betonbodenplatte gegossen, in den anderen beiden Kellerräumen sind noch große, alte Pflastersteine verbaut und im Eis- oder Lagerkeller, der tief in den Felsen geht, liegen große Sandsteinplatten oder Naturboden. Der Eiskeller wird erst mal nicht genutzt, und die beiden Räume mit Betonplatte sind eher „Durchgangsräume“ . Da aber einer der beiden Seitenräume mit Pflastersteinen zum Heizungsraum umfunktioniert werden soll, muss hier erst mal Platz geschaffen werden. Also haben wir den alten Zwischenboden, der zur Lagerung eingebaut wurde und schon sehr morsch und angefressen war, abgebaut. In diesem Zug musste auch ein Haufen Kohlen, Briketts, Kohlenstaub und anderer Schmutz entsorgt werden – zusätzlich zu dem Zeug, das wir vom Rückbau im Haus dort gelagert haben.

Als wir mit dem Rückbau fertig waren, konnten wir die volle Raumwirkung einschätzen und es wirkte viel größer als bisher gedacht. Hier haben wir mehr als genug Platz, alles notwendige hineinzubauen. Aber erst mal muss der alte Pflastersteinboden raus, damit wir eine neue Bodenplatte gießen konnten. Natürlich hätten wir von Hand jeden einzelnen Pflasterstein rausheben können, aber unser Rohbauer hatte da ein „kleines“ Hilfsmittel namens Neuson, das uns die ganze Sache sehr erleichtert hat. Mit dem kleinen Bagger ging es in Windeseile, die Steine rauszumachen. Außerdem hat er gleich auch noch tiefer gegraben, um die Vorarbeiten der Betonplatte zu erledigen.

  

Dabei kamen sowohl Zu- als auch Abwasserrohre zum Vorschein. Bei den Abwasserrohren hätten wir sonst wahrscheinlich auch diesen Teil aufwendig von Innen sanieren müssen, so konnten wir sie in dem Bereich gleich sinnvoll erneuern. Viel mehr freut uns aber, dass wir auch den Trinkwasseranschluss ins Haus gefunden haben.

Bisher haben wir den Wasseranschluss ganz weit hinten im Keller gesehen und waren uns nicht sicher, ob hier nicht vielleicht noch Bleirohre verbaut sind. Glücklicherweise hat sich herausgestellt dass der erste Teil bis ins Haus inzwischen mit modernen Rohre aus PE gemacht ist und wir daher keine Bleivergiftung oder Zustände wie zu Neros Zeiten befürchten müssen. Da gerade alles offen war und der hintere Teil des Zuwassers noch alt und marode war, haben wir den Wasseranschluss aus dem hinteren Gewölbekeller gleich nach vorne verlegt. Jetzt haben wir die wichtigsten Zugänge in einem Raum. Wasser, Strom, Kabelfernsehen bzw. Telefon. Auch der Gasanschluss wurde gerade in den Keller gelegt. Damit sind wir für alles gerüstet. Hoffentlich.

  

Inzwischen ist auch die neue Bodenplatte gegossen und der Heizungsbauer kann jetzt nach Lust und Laune oder den entsprechenden Vorgaben hier aufbauen. Zusätzlich wurde ein Teil der Abwasserleitungen aus den oberen Stockwerken komplett erneuert. Der andere Teil wurde per Inlinerverfahren saniert. Dazu wurde von innen mit Kunstharz eine Schicht in die Abwasserrohre eingebracht und ausgehärtet. Es ist schon faszinierend zu sehe, wie das gemacht wird. Was war das früher für ein Aufwand alles auszubuddeln, das Loch zu suchen und zu reparieren. So ist es eine saubere und auch schnelle Sache.

Die Infrastruktur bis zum Haus passt jetzt. Als nächstes geht es an die Verteilung im Haus. Unser Installateur steht schon in den Startlöchern.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s