Archiv für April, 2012

Das auf und ab von Kühlschrankpreisen

Veröffentlicht: 30. April 2012 in Küche
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Wir hatten uns die Küche so schön ausgetüftelt. Eine große Schrankfront und in der Mitte ein Side-by-side kühlschrank halbwegs integriert. Wir haben lange überlegt, welchen wir nehmen solle. Wir wollten auf jeden Fall, dass er ein 0-Grad-Zone haben sollte. Außerdem sollte er optisch was hermachen. Nach langem suchen sind wir auf drei Vertreter dieser Gattung gestoßen, die in die engere Auwahl kamen.

Bosch KAD62S51 (via Amazon)

Bosch KAD62S51 (via Amazon)

Der Bosch KAD62S51 mit schwarzer Glasfront, der fast baugleiche Siemens KA62DS51 mit Schwarzer Glasfront und grauen Mikropunkten und der Panasonic NR-B 53 V 1-XE in Edelstahl. Die Preisverteilung laut verschiedener Preisvergleichsportale war auch in dieser Reihenfolge. Der Bosch war vor gut 2-3 Monaten 150€ billiger als der Siemens und der Panasonic 200 € teuerer als der Siemens. Also war für uns die Sache eigentlich klar. Der Bosch war der billigste und mit der klaren schwarzen Front passt er sich ideal in die weißen Glasfronten der Küchenzeile ein.

Das war zumindest der Plan. Wir haben den Bosch damals nicht gleich bestellt, denn er wäre nur immer im Weg gestanden und am Ende noch beschädigt worden. Eigentlich eine sinnvolle Entscheidung – dachten wir. Letzten Monat habe ich dann nochmal auf einer der vielen Preisvergleichsseiten geschaut, weil wir vielleicht den Kran hätten nutzen können, um den durchaus schweren Kühlschrank schon mal nach oben zu holen.

Panasonic NR-B 53 V1-XE (via Amazon)

Panasonic NR-B 53 V1-XE (via Amazon)

Plötzlich hatten sich die Preise von Bosch und Siemens fast umgedreht. Beide 50 Euro teurer aber der Siemens plötzlich 150 billiger als der Bosch. Lange haben wir überlegt, ob uns die Mikropunkte stören und sind zu dem Schluss gekommen. Wir warten ab, wie sich der Preis entwickelt. Und im Weg stehen würde der Kühlschrank ja immer noch. Wir hätten uns nur das schleppen erspart.

Jetzt hab ich vorletztes Wochenende nochmals reingeschaut und die Preise haben sich schon wieder massiv geändert. Jetzt ist der Bosch inzwischen so teuer wie der Panasonic. Letzterer ist größer, leiser und verbraucht weniger. Und wir stehen wieder am Anfang. Wollen wir einen Kühlschrank mit Schwarzglasfronten, einen schicken Kühlschrank  in Edelstahl mit geringerem Verbrauch oder einen „billigen“ Side-by-Side der schick ist, aber nicht das Design-Highlight. Also haben wir uns schweren Herzens damit agefunden von Samsung den RS-H5ZEON zu nehmen, der deutlich billiger ist. Heute habe ich wegen dem genauen Maß nochmal geschaut, plätzlich ist der 200€ teurer. Aus Frust, Verzweiflung oder was auch immer hab dann doch noch mal nach dem Bosch geschaut und  da, jetzt hat er wieder den selben Preis wie zu Anfang des Jahres.

Diese Preiskapriolen braucht doch eigentlich kein Mensch. Unser gewünschter 90er Gas-Standherd von Smeg hat sich in einem Jahr so gut wie nicht bewegt. Mal schauen wie es mit all den anderen Sachen ist, nach denen wir schon lange geschaut haben.

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Schräge Außentreppen mussten weichen

Veröffentlicht: 23. April 2012 in Garten
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Im Laufe der Jahrzehnte haben diese Stufen unzähligen Gästen den Weg in den Biergarten ermöglicht. Vielleicht war auch die eine oder andere bekannte Persönlichkeit dabei, die schon mal in den vier Wänden dieser Gaststätte waren. Die Zeitung weiß hier von Heuss, Rommel oder Kiesinger zu berichten. Aber der Zahn der Zeit hat auch an diesen Stufen in den Garten genagt. Sie waren teilweise gebrochen, schräg und schief. Der Unterbau war lose und auch die Seitenwand war in Mitleidenschaft gezogen. So war es eigentlich jedes Mal fast ein Abenteuer in den Garten zu gehen.

  

So schön die Austrahlung dieser alten Treppen auch war, es konnte so nicht bleiben. Allerdings hat es nicht gereicht einfach nur die Stufen gerade zu rücken oder hier und da eine Stufe zu ersetzen. Unser Rohbauer ist mit schwerem Gerät angerückt (er hat seinen kleinen Bagger mit dem Kran nach oben geschafft) und hat nach und nach Teile der Mauer komplett zurückgebaut.

  

Von da aus hat er dann angefangen die nummerierten Steine neu aufzuschichten und die Mauer von Hinten mit Einkornbeton und verdichtetem Erdreich zu befestigen. Außerdem wurde der Untergrund für die neuen Treppenstufen neu aufgebaut.

  

Die alten Treppenstufen konnten nicht gerettet werden, also haben wir uns für Betonblockstufen entschieden. Da aber für eine gute Begehbarkeit die Treppe flacher gebaut wurde (DIN und so), als sie früher war, mussten auch die Mauern verlängert werden. Hier haben die alten Treppenstufen ihre neue unterstützende Position gefunden.

  

Auch die untere Treppe musste erneuert werden. Da sie aber auch hier nicht mehr so steil wir früher gebaut werden konnte, mussten wir eine neue Lösung finden, die uns auch weiterhin einen Zugang zu der kleinen Ecke ermöglicht. Und wenn es nur ist, um im Herbst Laub rauszuholen. Also haben wir uns entschieden den unteren Teil der Treppe wohl oder übel schmäler zu gestalten.

Aber im großen und ganzen sind wir sehr zufrieden, wie es jetzt geworden ist, denn wir können wieder in den Garten gehen, ohne Angst haben zu müssen, dass vielleicht ein Teil der Mauer runterkommt, die Treppe nachgibt oder wir einfach ausrutschen. Jetzt müssen nur noch sinnvolle Geländer dran, dann ist es, wie es sein soll

Alle Dächer sind gedeckt

Veröffentlicht: 16. April 2012 in Haus, Fenster und Dach
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Es geht voran – mit großen Schritten. Inzwischen sind alle Dächer gedeckt und alles ist schön regendicht. Das ist etwas, auf das wir schon lange gewartet haben, denn müssen wir nicht mehr befürchten, dass Innen vielleicht noch was wegen Regen ruiniert wird. Erst war das Wetter zu schlecht, dann war es zu kalt und dann wieder zu schlecht. Doch irgendwann hatte Petrus wohl ein Einsehen mit uns. Also haben die Dachdecker vor kurzem nach und nach die beiden Seitenflügel abgedeckt und wieder neu gedeckt.

  

Doch es war nicht so einfach, dass man nur eine neue Dachpappenschicht draufsetzen konnte. Leider hat der Holzwurm oder Hausbock oder wer auch immer, im Laufe der Zeit dem Gebälk ganz schön zugesetzt. Daher wurden auf beiden Seiten einige Balken erst mal ausgetauscht, bevor die neuen Rauspundbretter und die schützende Schicht drauf kam. In der Zeit, in der das Dach abgenommen war und alles nur durch eine stabile durchsichtige Plane abgedeckt war, ist das Licht nur so in die Zimmer geflutet. Es hatte so eine helle und leichte Wirkung, dass wir es am liebsten so behalten hätten. Wenn der Denkmalschutz mitspielen würde und wir die Möglichkeit hätten Geld für Dachfenster einfach so hinauszuwerfen, wäre das sicher eine ganz tolle Sache. Aber leider ist dem nicht so.

  

Wie schon eingangs beschrieben sind jetzt sowohl die Hauptdächer als auch die beiden Seitendächer gedeckt und fertig. Der Streifen zwischen den beiden Dächern hat seine außendämmung und ist mit Rautenscfhalung abgedeckt. Der Bauflaschner hat auch schon die neuen Regenrinnen montiert und angeschlossen. Damit fließt das Wasser bei Regen genau dort hin, wor wir es haben wollen. Nicht mehr unkontrolliert auf das Gerüst, von dem es an die Wand spritzte und die Ziegel durchgefeuchtet hat.

Aber auch im Inneren geht es voran. Die Dämmschichten sind nun auch in den Seitenflügeln montiert und mit einer Dampfsperre abgedeckt. Derzeit wird die Unterkonstruktion für die neue Decken gemacht. Vielleicht müssen wir doch nochmal was ändern, um in der Küche die Dunstabzugshaube oder besser gesagt Deckenhaube und die Deckenleuchten zu integrieren. Es ist schon toll, wie die Jungs da rangeklotzt haben und endlich das Dach von außen fertig ist. Jetzt sieht das ganze hoffentlich für die nächsten Jahrzehnte so aus. Außer dem Holz, das wird irgendwann noch vergrauen.