Archiv für Januar, 2012

ein Ausblick in die Zukunft des Fensters

Veröffentlicht: 18. Januar 2012 in Kuriositäten
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Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat Samsung ein Fenster vorgestellt, das die bisherige Definition von Fenstern oder vielleicht Windows ein wenig verschiebt. Ja es ist noch nicht als fertiges Produkt zu haben, ja es ist gesponnen und ja, es hat nichts mit unserer Sanierung zu tun.

Aber ich findes es einfach klasse. Ich will hier ab und an auch den etwas kuriosen Sachen, die ich bei meinen Streifzügen im Internet finde, Raum geben.

Eine dieser kuriosen Sachen ist das neue Window von Samsung, das hier auf englisch demonstriert wird.

Das hier ist eigentlich ein 46 Zoll Fernseher mit einer Auflösung von 1920 x 1080, der als Fenster verwendet wird. Er ist transparent (transparente OLED Technik) und zeigt zum einen all das, was ihm von einem Computer oder einer anderen Quelle anscheinend über HDMI zugespielt wird. Bedient werden kann er wie ein ganz normaler Touchscreen. Somit ist es wie ein überdimensionales Tablet, ein Computer mit Windows oder wie auch immer man es sehen mag. Zum anderen gibt er aber auch die Sicht auf die Welt da draußen frei. Er funktioniert tagsüber mit dem Außenlicht als Hintergrundbeleuchtung und Abends mit einer eigenen Hintergrundbeleuchtung. Außerdem kann man es bei zu starkem Sonnenschein auch als als elektronische Jalousie verwenden. Einfach mal reinschauen und seinen Spaß dran haben oder vielleicht nur den Kopf schütteln.

Noch eine weitere Demo ist z.B. bei engadget zu finden.

Wir haben inzwischen an den verschiedensten Stellen mit den Auswirkungen von Feuchtigkeit zu kämpfen. Die durchgefaulten Dachsparren sind im Zuge der neuen Dachdeckung ausgetauscht worden. Außerdem wurde der Querbalken, der durch das Loch im Dach und den vergammelten Kamin stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, auch schon ausgetauscht. Aber das ist nur ein Teil unserer Probleme. Auch im Saal sind einige Balken weggegammelt. Das ist noch der Zustand, bevor die neuen Balken eingesetzt wurden.

Im Eingangsbereich haben wir erst mal eine Fliese angehoben, um zu sehen wie es darunter aussieht. Fazit: Der Balkenkopf ist komplett hinüber. Also haben wir gleich im kompletten Eingangsbereich die Fliesen incl. dem Dickbettmörtel rausgenommen. Doch zunächst mussten wir den Boden von unten her abgestützen, damit die Decke nicht runterkommt. Wir haben gedacht, das Rausstemmen geht noch mit verhältnismäßig einfachen Mitteln, um dann schnell festzustellen, dass der Versuch mit dem Bohrmeisel der Schlagbohrmaschine die Fliesen rauszuholen ein Ding der Unmöglichkeit ist. Die Kombination aus harten Fliesen, so gut wir nicht existenten Fugen und mehrere Zentimeter dickem Putz, hatten das zu einem erfolglosen Unternehmen werden lassen. Also musste ich erst mal kräftigeres Werkzeug organisieren und dann mit der richtigen Technik in mehreren Anläufen die Fliesen rausholen. Mit dem Vorschlaghammer lockern und dann den Rest rausstemmen.

  

Was wir dann gefunden haben, war ein Boden aus Rauspund. Die Bretter wurden nach oben hin schon mit Teerpappe gegen die Feuchtigkeit geschützt, haben aber auch die Feuchtigkeit aus dem Erdreich zurückgehalten. In diesem Klima sind dann die aufgeständerten Balken nach und nach angemodert.  Jetzt müssen wir hierfür erst mal eine Lösung finden.

  

Die Balken werden teilweise ersetzt und drunter wird dann wahrscheinlich mit Schotter aufgefüllt. Aber nur soweit, dass die Balken selber noch frei in der Luft liegen. Damit müssten wir die kappilare Wirkung und dadurch auch die Wasserzufuhr zum Balken erst mal los sein.

Aber nicht nur die Feuchtigkeit macht Probleme. Wir haben auch noch das Werk von Ameisen gefunden. Beim Entfernen der Wandverkleidung war dahinter viel, viel, viel „Sägemehl“. Und der Balken, im dem sie wohl genistet haben ist schon fast vom bloßen Anschauen rausgebrochen.

  

Aber es sieht schon beeindruckend aus. Mal schauen, was wir noch alles finden. Ich hoffe nicht mehr allzu viel.