Die erste Küchenplanung

Veröffentlicht: 26. Februar 2011 in Küche
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Kennt ihr das Gefühl, dass man unbedingt mit seinem Projekt weitergekommen will, aber nicht weitermachen kann, weil erst die Voraussetzungen geschaffen werden müssen? Irgendwie will ich weitermachen, auch wenn die Entscheidung zum Thema Denkmalschutz noch aussteht.

Also haben wir uns schon mal an die Küchenplanung gemacht. Von vorn herein war klar, dass die Küche kein abgeschlossener, kleiner Raum sein soll und dass wir wieder eine Kochinsel haben wollen. Um das Esszimmer mit der Küche vereinigen zu können, ist das Nebenzimmer ideal. Wir können es durch die alten Doppel- bzw. Dreifachtüren zum Wohnzimmer hin öffnen oder wenn wir etwas vorbereiten zumachen. So können wir unsere Katzen davon abhalten über einen dekorierten Tisch zu laufen oder etwas essbares aus der Küche zu klauen. Das ist bisher eher etwas schwierig. Bei der Küche selber hatten wir an irgendwas helles, in Hochglanz und ohne Griffen gedacht. Das passt aber nicht zur Vertäfelung und eine Küche im Landhausstil wollen wir nicht. Und genau darin liegt das Problem.

Jetzt haben Line und ich uns in Bezug auf die Schränke darauf geeinigt, dass die eine Seite nur aus  Hochschränken besteht (3,6m) und demgegenüber eine große Kochinsel (3m X 1,2m) gestellt wird. Die Hochschränke sollen so weit in den Raum gerückt werden, das dahinter eine Speisekammer entsteht. Da die Kochinsel aus Platzgründen aber an die Wand gerückt wird, kann man über den Begriff Insel sicher streiten. Wir haben schon überlegt, ob wir sie längs in den Raum stellen, aber das sieht dann wahrscheinlich komisch aus, wenn auch der große Esstisch längs im Raum steht. Auf beiden Seiten der Insel sollen Unterschränke sein und Spülmaschine, Waschbecken und Kochfeld werden darin untergebracht. Backofen und Kühlschrank werden in die Hochschränke integriert. Und genau da sind wir uns uneinig. Ich will eigentlich einen zweiten Backofen, da ich sehr gerne Koche. Wenn wir Freunde zu Thanksgiving einladen und die Pute im Backofen ist, dann muss ich die anderen Dinge beim Nachbarn in den Backofen stellen. Aber auch bei nem leckeren Osso Bucco oder Niedertemperaturgerichten ist der Ofen belegt. Da wäre ein zweiter Ofen schon was feines. Line ist der Meinung, dass wir das nicht brauchen. Und wenn ich einen zweiten Backofen kriege, will sie einen Quooker. Das ist ein Kochend-Wasser-Wasserhahn, bei dem jederzeit je nach Ausführung drei oder sieben Liter kochendes Wasser gezapft werden kann. Somit würde es den bisherigen Wasserkocher ersetzen und auch beim Nudelwasser und ähnlichen helfen. Wer jetzt meint, das sei doch eine absolute Energieverschwendung, den kann ich beruhigen. Eigentlich besteht das ganze aus einer großen super isolierten Thermoskanne mit Hahn. Es hat dann einen Stromverbrauch im Ruhezustand von 10W oder wie der Hersteller so schön schreibt 5 Cent am Tag. Nur leider ist der Quooker kein Schnäppchen.

Was uns bei der Planung des Küchenlayouts geholfen hat war ein kostenloser Küchenplaner, den es bei der Firma Alno zum Download gibt. Dieser hat als Planungselemente zwar nur das Küchenprogramm von Alno, allerdings sind die Maße ja einigermaßen standardisiert. 60cm breit 60cm tief – damit kann man dann schon mal arbeiten. Auch sonst ist das Programm einigermaßen intuitiv zu bedienen. Nur Backofen und Co. habe ich am Anfang verzweifelt gesucht, bis ich gemerkt habe, dass sie als Teil des Schranks integriert sind. Am Ende kann man sich hinterher in der 3D-Ansicht einen ersten Eindruck davon verschaffen, was man so plant, und das ganze auch noch ein wenig drehen.

Von dem, was wir am Samstag in der Küchenausstellung von Alno gesehen haben, waren wir ganz angetan. Vom Preis-Leistungsverhältnis soll es auch ganz gut sein. Zumindest nach dem was ich bisher so gehört und gelesen habe. Außerdem haben sie eine tolle Hochglanzfront, die aber nicht aus Lack sondern aus Glas besteht, das von hinten lackiert und mit der Holzplatte verklebt ist. Preislich ist es in der gleichen Preisgruppe wie eine Lack Hochglanzfront von Alno. Zumindest die so genannte Alnostar Vetrina Glasfront ist auf diesem Preisniveau. Soll das ganze auch noch mit Metallleisten eingefasst sein, dann steigt die Preisgruppe um 3 Stufen und heißt Alnoart Pro. Hier sind dann auch die Griffleisten aus Metall. Da die Planungssoftware nicht so hochauflösend ist habe ich oben auch noch ein Bild der Firma Alno drangehängt. Allerdings zeigt das die teurere Alnoart Pro. Es soll einfach mal einen Eindruck vermitteln, in welche Richtung es gehen soll. Jetzt   uns das ganze irgendwann auch mal durchrechnen lassen. Und dann kommt auch noch die Frage nach den Küchengeräten. Aber das ist ein weiteres Thema.

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Kommentare
  1. Hallo haydenspass,

    ich bin Antje von DYK360 Küchen und möchte dir meine Hilfe bei der Küchenplanung anbieten.

    Viele Mieter oder Hauseigentümer haben nicht die Möglichkeit sich ihre Traumküche, zu verwirklichen, weil sie zu wenig Platz haben, der für eine Küche zur Verfügung steht.

    Ich habe mir deine Bilder angeschaut und von Platzmangel kann ja keine Rede sein. 🙂 Ein wirklich tolles Objekt, um all seine Wohnträume zu verwirklichen! Aber auch jede Menge Arbeit die dahinter steckt, deshalb möchte ich dir unseren Service der kostenlosen Küchenplanung zu Hause anbieten.

    Hinter DYK360 steckt ein junges Start-Up und wir bieten neben einem Küchenonlineshop eine Gratis-Beratung für eine Küchenplanung mit einem unserer DYK360-Küchenfachberater in deiner Nähe. Er plant zusammen mit dir die Küche in 3D am Laptop und zeigt dir alle Musterfronten.

    Vielleicht hast du ja Lust dich einmal auf unserer Seite umzuschauen, hier sind zwei Beispiele für Küchen, die ähnlich deiner Küchenplanung sind:

    http://www.dyk360-kuechen.de/kuechen/inselkueche/SALINAS-10001100197/
    http://www.dyk360-kuechen.de/kuechen/inselkueche/ALTON-10001100170/

    Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dein Interesse wecken können und stehen dir gerne für Fragen rund um die Küchenplanung zur Verfügung.

    Viele Grüße,

    Antje
    DYK360-Team

    • haydenspass sagt:

      Hallo Antje,
      danke für das Angebot. Im Augenblick ist es noch zu früh um konkrete Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn geklärt ist, ob es weitergeht, dann macht das schon Sinn. Aber warum jetzt die Zeit und Mühe anderer Leute in Anspruch nehmen, wenn es vielleicht doch nichts wird.
      Grüße Florian

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