Weitere Gäste, aber für’s ganze Jahr

Veröffentlicht: 18. Februar 2011 in Garten, Haus, Fenster und Dach
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Nachdem wir die erste Überraschung über unsere Wintergäste, die Fledermäuse, hinter uns gebracht haben, sind uns am letzten, sonnigen Wochenende weitere Gäste aufgefallen. Es sind aber nicht wie bei Mitstreitern im Fachwerkhaus renovieren mögliche Gespenster, sondern Bienen. Sie haben sich auf der Südseite unseres Hauses einen Zwischenraum zwischen Ziegeln und Balken ausgesucht, um dahinter ihren Bienenstock einzurichten.

Da sie dort nicht dauerhaft bleiben können – und ausräuchern oder zugipsen ist für mich keine Option! – haben wir, wenn es sich um Honigbienen handelt,  eine gute Chance, sie recht einfach umzusiedeln. Ein Imker, den ich über den Blog kennengelernt habe, hat gemeint, für den Fachmann sei dies einfach, wenn die Waben zugänglich sind. Wir sollten daher schauen, dass wir bis Ende März an einem warmen Tag das ganze angehen. Die Kunst dabei ist, nur die Königin, die auf einer Wabe sitzt, zu erwischen, dann folgt der Rest mit etwas Geduld nach. Allerdings ist da dieses kleine Wörtchen wenn. Wie auf dem Bild zu sehen ist, weiß ich nicht, wie wir an die Waben rankommen sollen. Da muss ich mich mal mit einem Imker in der Gegend in Verbindung setzen, um mehr Input zu bekommen.

Außerdem müssen wir erst mal rauskriegen, um was für Bienen es sich handelt. Sind es Honig- oder Wildbienen. Denn davon hängt es ab, was wir machen können.

Ich habe mal versucht ein Bild zu machen. Für mich ist es einfach eine pollensammelnde Bienenart. Ich bin aber auch zugegeben nur ein Laie. Kannst Du hier mehr erkennen?  Hast Du eine Vermutung, um was für einen Bienenart es sich handelt? Dann hinterlass doch bitte einen Kommentar. Uns würde es helfen. An dieser Stelle schon mal danke.

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Kommentare
  1. Anja sagt:

    Tja, mit solchen Mitbewohnern muss man sich arrangieren in einem Fachwerkhaus: wir hatten neben „normalen“ Wespen, eine weiteres Wespenvolk, das unter Naturschutz steht und Hornissen, und zwar alle drei Völker gleichzeitig! Diese nutzen gerne die Spalten im Fachwerk! Nur unangenehm, wenn diese dann ihre Einflugschneisen neben dem Schlafzimmerfenster haben….!

  2. haydenspass sagt:

    Das das nicht gerade lustig ist, kann ich nachvollziehen. Ich denke einfach, dass es am geschicktesten ist, wenn man die Bienen umsiedeln kann. Wenn das nicht geht, werden wir uns damit arangieren (müssen). Solange sie nicht die Substanz angreifen, kann ich auch damit irgendwie leben und mit Fliegengitter vor den Fenstern wird das sicher gehen. Wenn ich das von Euch lese, bin ich froh, dass alle Wespennester, die wir bisher gefunden haben, schon verlassen sind.

  3. Mik sagt:

    Das ist tatsächlich ein „wildes“ Honigbienenvolk dass den Winter offensichtlich gut überlebt hat. Über sowas freuen sich viele Imker. Einfach mal beim Imkerverein nachfragen.
    Das Nest ist ziemlich sicher größer als 30×30 cm, also höchstwahrscheinlich nicht in der Fassade sondern der Decke dahinter (der Einflug scheint an einem Deckenbalken zu sein?). Dies zu entfernen sollte eigentlich „nur“ das Anheben von wenigen Dielen benötigen.
    Vergiftungsaktionen, abgesehen davon dass sie nicht legal sind, werden nichts bringen. Denn dann werden im Frühjahr bis Herbst andere die Honigwaben finden: Angriffslustige Wespen oder Mäuse.

    Gruß vom verschneiten Mindelsee

    P.S.: Wespen nutzen ihre Nester nur ein Jahr (bis Spätherbst), die Jungköniginnen überwintern im (Wald)boden und unter Baumborke und gründen im kommenden Frühjahr ein neues. Von daher sind im Winter alle Wespennester leer und werden auch nicht wieder besiedelt.

  4. haydenspass sagt:

    Danke für die Info. Jetzt müssen wir mal schauen, wie wir an das Nest kommen. Wenn unter dem Parkett nochmal ne Bretterschicht liegt, wird es schwer. Wenn wir nicht an das Nest rankommen, dann bleiben die Bienen eben da wo sie jetzt sind.

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