Bei genauerem Hinsehen

Veröffentlicht: 5. Februar 2011 in Allgemein
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Wir hatten den Saalbau ja schon von außen gesehen. Jetzt wollten wir ja auch wissen, wie er von innen aussieht. Ein paar Sachen waren klar.  Nicht auf dem neusten Stand, groß und interessant. Aber auf das, was uns da erwartete waren wir nicht so ganz vorbereitet. Wir haben mit der Besichtigung im ebenerdigen Keller  angefangen, der früher teilweise als Pferdestall verwendet wurde. Bei 37° Außentemperatur war der Temperaturabfall auf 16° sehr willkommen. Einige große Kellerräume mit großen Natursteinen wurden uns gezeigt, aber da weder Makler noch Besitzer eine sinnvolle Lampe dabei hatten, versprach er, uns die Höhle später zu zeigen.

Höhle? Ja, das Haus ist in den Hang gebaut und ab hier (vor einer Tür am Ende des Kellers) geht es nochmal 15m in den Fels. Dieser Felsenkeller wurde früher zur Lagerung und als Eiskeller verwendet, im Krieg ausserdem als Luftschutzbunker. Also ging es wieder zurück in die Hitze und 24 Stufen die Treppe hinauf. Dort wartete ein Gang mit großen ausgetretenen Sandsteinplatten auf uns, von dem die einzelnen Zimmer abgingen.

Zur Straße hin mit entsprechender Helligkeit, zum Hang hin angenehm kühl und als Keller gut verwendbar. Aber bei 9 Zimmern, einem Kellerraum, Kammern und Durchgangszimmern waren wir fast erschlagen. Und das war erst der 1. Stock. Durch eine schmale Wendeltreppe kamen wir nun in das Stockwerk, das später unser zu Hause werden würde. Und dort warteten die nächsten Überraschungen auf uns. Ein 120m² großer Saal mit fast fünf Metern Deckenhöhe, ein großes Nebenzimmer, das durch Türen zum Saal hin geöffnet werden kann und eine Kegelbahn.

Dazu kamen noch ein paar weitere Zimmer, der Dachboden und auch auf dieser Ebene ein Felsenkeller der kurz hinter der Rückwand des Hause in den Felsen gebaut war. Jetzt ging für uns das Grübeln und Überlegen los. Wir waren angefixt und wollten sehen, in welchem Zustand das Haus ist und was es grob kosten würde.  Und was es kosten würde, das ganze auf Vordermann zu bringen. Also fragten wir einen befreundeten Architekten, ob er jemanden kennt, der sich mit Fachwerkhäusern auskennt. Wie es der Zufall will, war seine Spezialisierung im Studium die Sanierung von Altbauten und auch sein Kollege kennt sich auf diesem Gebiet sehr gut aus. Also machten wir gleich mit ihm und dem Makler einen Termin aus, um das Haus genauer und vor allem fachmännisch unter die Lupe zu nehmen.

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