Nach langer Zeit ist nun endlich das Gerüst weggekommen. Jetzt können wir endlich das Haus im neuen Antlitz sehen. Ich muss sagen, es war schon eine gewisse Anspannung vorhanden. Gefällt uns das Haus im neuen Farbschema? War das Lasieren verschiedener Ziegelsteine doch zu viel des Guten oder wirkt es einfach nur ein wenig lebhafter. Ist es so, wie wir es uns vorgestellt haben? Egal wie es wirken wird, wir müssen damit leben.

Hier erst mal der Vorher-Nachher-Vergleich

  

Im Gegensatz zu vorher haben wir jetzt ein durchgehendes Farbschema am ganzen Haus. Vorher war die Front anders gestrichen als die Seiten. Jetzt ist es einheitlich und so, wie es laut Farbbefund auch früher war. Da durch das Streichen die Fugen verdeckt werden, hat unser Maler Schnürle die Ziegel in verschiedenen Rottönen lasiert um ihnen eine Lebendigkeit zu geben. Das funktioniert richtig gut und vor allem sieht es nicht plattgemalt aus. Wir sind super zufrieden. Auch die Leute, die vorbeilaufen und sich das Haus von außen anschauen, sind begeistert.

   

  

Auf der Rückseite haben wir mit einer Außendämmung gearbeitet, da der Durchgang eher problematisch war. Feuchtigkeit, keine oder kaum Sonne. Daher haben wir die alten Fassade verdeckt und mit einer Rautenschalung gearbeitet, was glaube ich ganz gut funktioniert.

Fazit: Wir sind super zufrieden. Jetzt geht es an den Innenausbau, der hoffentlich genauso toll wird.

Wir hatten uns die Küche so schön ausgetüftelt. Eine große Schrankfront und in der Mitte ein Side-by-side kühlschrank halbwegs integriert. Wir haben lange überlegt, welchen wir nehmen solle. Wir wollten auf jeden Fall, dass er ein 0-Grad-Zone haben sollte. Außerdem sollte er optisch was hermachen. Nach langem suchen sind wir auf drei Vertreter dieser Gattung gestoßen, die in die engere Auwahl kamen.

Bosch KAD62S51 (via Amazon)

Bosch KAD62S51 (via Amazon)

Der Bosch KAD62S51 mit schwarzer Glasfront, der fast baugleiche Siemens KA62DS51 mit Schwarzer Glasfront und grauen Mikropunkten und der Panasonic NR-B 53 V 1-XE in Edelstahl. Die Preisverteilung laut verschiedener Preisvergleichsportale war auch in dieser Reihenfolge. Der Bosch war vor gut 2-3 Monaten 150€ billiger als der Siemens und der Panasonic 200 € teuerer als der Siemens. Also war für uns die Sache eigentlich klar. Der Bosch war der billigste und mit der klaren schwarzen Front passt er sich ideal in die weißen Glasfronten der Küchenzeile ein.

Das war zumindest der Plan. Wir haben den Bosch damals nicht gleich bestellt, denn er wäre nur immer im Weg gestanden und am Ende noch beschädigt worden. Eigentlich eine sinnvolle Entscheidung – dachten wir. Letzten Monat habe ich dann nochmal auf einer der vielen Preisvergleichsseiten geschaut, weil wir vielleicht den Kran hätten nutzen können, um den durchaus schweren Kühlschrank schon mal nach oben zu holen.

Panasonic NR-B 53 V1-XE (via Amazon)

Panasonic NR-B 53 V1-XE (via Amazon)

Plötzlich hatten sich die Preise von Bosch und Siemens fast umgedreht. Beide 50 Euro teurer aber der Siemens plötzlich 150 billiger als der Bosch. Lange haben wir überlegt, ob uns die Mikropunkte stören und sind zu dem Schluss gekommen. Wir warten ab, wie sich der Preis entwickelt. Und im Weg stehen würde der Kühlschrank ja immer noch. Wir hätten uns nur das schleppen erspart.

Jetzt hab ich vorletztes Wochenende nochmals reingeschaut und die Preise haben sich schon wieder massiv geändert. Jetzt ist der Bosch inzwischen so teuer wie der Panasonic. Letzterer ist größer, leiser und verbraucht weniger. Und wir stehen wieder am Anfang. Wollen wir einen Kühlschrank mit Schwarzglasfronten, einen schicken Kühlschrank  in Edelstahl mit geringerem Verbrauch oder einen “billigen” Side-by-Side der schick ist, aber nicht das Design-Highlight. Also haben wir uns schweren Herzens damit agefunden von Samsung den RS-H5ZEON zu nehmen, der deutlich billiger ist. Heute habe ich wegen dem genauen Maß nochmal geschaut, plätzlich ist der 200€ teurer. Aus Frust, Verzweiflung oder was auch immer hab dann doch noch mal nach dem Bosch geschaut und  da, jetzt hat er wieder den selben Preis wie zu Anfang des Jahres.

Diese Preiskapriolen braucht doch eigentlich kein Mensch. Unser gewünschter 90er Gas-Standherd von Smeg hat sich in einem Jahr so gut wie nicht bewegt. Mal schauen wie es mit all den anderen Sachen ist, nach denen wir schon lange geschaut haben.

Im Laufe der Jahrzehnte haben diese Stufen unzähligen Gästen den Weg in den Biergarten ermöglicht. Vielleicht war auch die eine oder andere bekannte Persönlichkeit dabei, die schon mal in den vier Wänden dieser Gaststätte waren. Die Zeitung weiß hier von Heuss, Rommel oder Kiesinger zu berichten. Aber der Zahn der Zeit hat auch an diesen Stufen in den Garten genagt. Sie waren teilweise gebrochen, schräg und schief. Der Unterbau war lose und auch die Seitenwand war in Mitleidenschaft gezogen. So war es eigentlich jedes Mal fast ein Abenteuer in den Garten zu gehen.

  

So schön die Austrahlung dieser alten Treppen auch war, es konnte so nicht bleiben. Allerdings hat es nicht gereicht einfach nur die Stufen gerade zu rücken oder hier und da eine Stufe zu ersetzen. Unser Rohbauer ist mit schwerem Gerät angerückt (er hat seinen kleinen Bagger mit dem Kran nach oben geschafft) und hat nach und nach Teile der Mauer komplett zurückgebaut.

  

Von da aus hat er dann angefangen die nummerierten Steine neu aufzuschichten und die Mauer von Hinten mit Einkornbeton und verdichtetem Erdreich zu befestigen. Außerdem wurde der Untergrund für die neuen Treppenstufen neu aufgebaut.

  

Die alten Treppenstufen konnten nicht gerettet werden, also haben wir uns für Betonblockstufen entschieden. Da aber für eine gute Begehbarkeit die Treppe flacher gebaut wurde (DIN und so), als sie früher war, mussten auch die Mauern verlängert werden. Hier haben die alten Treppenstufen ihre neue unterstützende Position gefunden.

  

Auch die untere Treppe musste erneuert werden. Da sie aber auch hier nicht mehr so steil wir früher gebaut werden konnte, mussten wir eine neue Lösung finden, die uns auch weiterhin einen Zugang zu der kleinen Ecke ermöglicht. Und wenn es nur ist, um im Herbst Laub rauszuholen. Also haben wir uns entschieden den unteren Teil der Treppe wohl oder übel schmäler zu gestalten.

Aber im großen und ganzen sind wir sehr zufrieden, wie es jetzt geworden ist, denn wir können wieder in den Garten gehen, ohne Angst haben zu müssen, dass vielleicht ein Teil der Mauer runterkommt, die Treppe nachgibt oder wir einfach ausrutschen. Jetzt müssen nur noch sinnvolle Geländer dran, dann ist es, wie es sein soll

Alle Dächer sind gedeckt

Posted: 16. April 2012 in Haus, Fenster und Dach
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Es geht voran – mit großen Schritten. Inzwischen sind alle Dächer gedeckt und alles ist schön regendicht. Das ist etwas, auf das wir schon lange gewartet haben, denn müssen wir nicht mehr befürchten, dass Innen vielleicht noch was wegen Regen ruiniert wird. Erst war das Wetter zu schlecht, dann war es zu kalt und dann wieder zu schlecht. Doch irgendwann hatte Petrus wohl ein Einsehen mit uns. Also haben die Dachdecker vor kurzem nach und nach die beiden Seitenflügel abgedeckt und wieder neu gedeckt.

  

Doch es war nicht so einfach, dass man nur eine neue Dachpappenschicht draufsetzen konnte. Leider hat der Holzwurm oder Hausbock oder wer auch immer, im Laufe der Zeit dem Gebälk ganz schön zugesetzt. Daher wurden auf beiden Seiten einige Balken erst mal ausgetauscht, bevor die neuen Rauspundbretter und die schützende Schicht drauf kam. In der Zeit, in der das Dach abgenommen war und alles nur durch eine stabile durchsichtige Plane abgedeckt war, ist das Licht nur so in die Zimmer geflutet. Es hatte so eine helle und leichte Wirkung, dass wir es am liebsten so behalten hätten. Wenn der Denkmalschutz mitspielen würde und wir die Möglichkeit hätten Geld für Dachfenster einfach so hinauszuwerfen, wäre das sicher eine ganz tolle Sache. Aber leider ist dem nicht so.

  

Wie schon eingangs beschrieben sind jetzt sowohl die Hauptdächer als auch die beiden Seitendächer gedeckt und fertig. Der Streifen zwischen den beiden Dächern hat seine außendämmung und ist mit Rautenscfhalung abgedeckt. Der Bauflaschner hat auch schon die neuen Regenrinnen montiert und angeschlossen. Damit fließt das Wasser bei Regen genau dort hin, wor wir es haben wollen. Nicht mehr unkontrolliert auf das Gerüst, von dem es an die Wand spritzte und die Ziegel durchgefeuchtet hat.

Aber auch im Inneren geht es voran. Die Dämmschichten sind nun auch in den Seitenflügeln montiert und mit einer Dampfsperre abgedeckt. Derzeit wird die Unterkonstruktion für die neue Decken gemacht. Vielleicht müssen wir doch nochmal was ändern, um in der Küche die Dunstabzugshaube oder besser gesagt Deckenhaube und die Deckenleuchten zu integrieren. Es ist schon toll, wie die Jungs da rangeklotzt haben und endlich das Dach von außen fertig ist. Jetzt sieht das ganze hoffentlich für die nächsten Jahrzehnte so aus. Außer dem Holz, das wird irgendwann noch vergrauen.

  

Da die Seiten unseres Saalbaus eine andere Farbe hatten, als die Front, kam die Frage auf, wie in Zukunft das gesamte Gebäude gestrichen werden soll. Unser erster Ansatz war es, das ganze Gebäude in der Frontfarbigkeit zu streichen. In einem gebrochenen Weiß und Dunkelrot. Der Ansatz des Denkmalschutzes war es, die Originalfarbe wieder herzustellen, da das Weiß und Rot eine gewisse Beliebigkeit darstellt und nicht sehr viel mit dem Original zu tun hat. Lösen bzw. entscheiden konnten wir das nur vor Ort. Dazu hat unser Maler einige Farbmuster mit den verschiedenen Varianten an die Wand gemalt. Bei Tageslicht hat sich gezeigt, dass die Kombination aus Dunkelrot und Weiß wahrscheinlich ein zu harter Kontrast sein wird. Die Ziegelfarbe mit einer Art Senfgelb war dezenter und näher am Original. Es hat einfach stimmiger ausgesehen und wir haben uns auf die Vorstellung des Denkmalschutz geeinigt, auch wenn er eine gewisse Kompromissbereitschaft signalisierte hatte. Hier habe ich nochmal die Farbmuster und die Originalfront rausgesuchtg.

   

Nachdem für außen die Temperaturen für die Malerarbeiten besser waren, als für die Gipsarbeiten innen, haben sich die Maler an den ersten Fassadenanstrich außen gemacht. Auf den Bildern unten kriegt man schon einen Eindruck, wie es in Zukunft aussehen wird. Die Front ist immer noch mit Netzen verhangen und ein weiterer Anstrich muss noch drauf, aber die Farbigkeit kommt schon ganz gut durch. Die beiden anderen Bilder zeigen mehr Farbe und Detail. Die weißen Fenster, die noch vom Gerüst verdeckt werden, fügen sich auch toll in das Bild ein.

    

Da wir in unserem Zeitplan hinterher sind, hoffe ich, dass wir innen auch bald so große Fortschritte machen wie außen.

Nachdem unser Fensterbauer Günthner aus Oberreichenbach noch vor und zu Beginn der großen Kälte die ersten einfachen Fenster gesetzt hat, hat sich inzwischen schon wieder einiges getan. Ein Großteil der neuen Kreuzstockfenster ist drin. So wie wir es mit dem Denkmalschutz abgestimmt haben, sind es in beiden Stockwerken vierflüglige Fenster, die den Originalfenstern sehr nahe kommen. Nur durch die neue Doppelverglasung sind die Stege ein wenig breiter als im Original.  Das kostet zwar ein wenig Glasfläche, aber von der ganzen Anmutung und auch vom Hinfassen sind wir sehr zufrieden und unser Fensterbauer hat hier ganze Arbeit geleistet.

Hier ist der Vergleich zu den Fenstern, die in den 70er eingebaut wurden, als Denkmalschutz noch kein Thema war und auch der Vergleich zu den Original-Kreuzstockfenstern,

  

Es ist einfach schön zu sehen, wie nach und nach das Haus sein neues Gesicht kriegt und wie sich auch die Raumwirkung mit jedem kleinen Detail ändert. In den beiden Bildern unten kann man vielleicht schon erahnen, wie es später mal wird. Im rechten Bild ist das Fachwerk freigelegt und wird auch später so freigelegt bleiben. Somit erreichen wir eine schöne Leichtigkeit und Offenheit für mehrere Zimmer, die früher als einzelnes klein und teilweise ein wenig beengt gewirkt haben.

  

Besondere Armaturen für die Küche

Posted: 29. Februar 2012 in Küche
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Bei der Küchenplanung sind wir über das eine oder andere im Bereich Armaturen gestolpert, das ich euch nicht vorenthalten will. Dazu zählen praktische Armaturen wie Kochend-Wasser-Armaturen oder Armaturen, die Sprudel auf Knopfdruck herstellen, aber auch eine einfach schick aussehende Armatur.

Die Armatur, die mich schon beim ersten Bild vom Hocker gehauen hat, ist die Armatur Kohler Karbon der amerikanischen Firma Kohler, von der es auch in Deutschland einen Ableger gibt. Sie hebt sich auf Grund der verwendeten Materialien und auch durch die Gelenke stark von den meisten oder vielleicht sogar allen anderen Armaturen ab, die ich bisher so auf dem Markt gesehen habe. Sie ist aus einer Kombination aus Messing und Texalium ummanteltem Karbon gefertigt, um das Gewicht und damit die Beanspruchung der Gelenke zu reduzieren. Das ist zumindest die Aussage des Herstellers

Durch die 5 Gelenke lässt sie sich in alle Richtungen drehen und auch in der Höhe verändern. Sie hat damit die Vorzüge einer Schlauchbrause, aber ist auch immer noch ein “normaler” Wasserhahn. Für uns war die Kohler Karbon der ideale Kompromiss, denn Carolin wollte eine Schlauchbrause, aber ich mochte das Aussehen und das etwas klobige der Armaturen mit integrierter Schlauchbrause nicht. Jetzt haben wir einen absoluten Blickfang, der auch noch funktional ist. In Deutschland ist diese Armatur nur in Chrom- und Edelstahlfinish erhältlich, die Amerikaner bieten jedoch eine deutlich größere Auswahl an, zum Beispiel mit schwarzen Verbindungsröhren oder ganz in Gold oder Bronze. Ob das schöner ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Auch in natura sieht das Ding richtig gut aus. Ich bin echt gespannt, wie es sich dann benutzen lässt. Wer sich schon mal einen Eindruck verschaffen will kann das hier bei YouTube. Ein kurzer Film (in Englisch) der die Kohler Karbon auch in Aktion zeigt. Bei meinen Recherchen bin ich auf einen Kritikpunkt gestoßen, mit dem wir aber leben können. Der Knopf, mit dem man die Brausefunktion anstellt, springt nicht zurück, wenn man ihn loslässt. Es ist eher wie bei einem Umschalter an der Badewanne. Sobald das Wasser aus ist, kommt er zurück. Das mag sich vielleicht später als nervig heruasstellen, aber dann ist es zu spät. Ich glaube man gewöhnt sich an vieles.

Auf der funktionalen Seite gibt es die Wasserhähne, aus denen auf Knopfdruck oder besser gesagt auf Hebelzug kochendes Wasser kommt. Bei unserer Suche sind wir auf drei Hersteller gestoßen. Das eine ist ein Quooker. Diese Firma stellt eine Kombination aus Wasserreservoir (eigentlich eine überdimensionale Thermoskanne) und Spezialarmatur her. Im Reservoir wird das Wasser unter Druck dauerhaft auf  knapp über 100° gehalten. Somit hat man auf Knopfdruck sofort kochendes Wasser, das in einem, wie der Hersteller so schön sagt, feinperligen Strahl herauskommt. Und das ganz ohne vorher den Wasserkocher oder Kochtopf bemühen zu müssen. Der Wasserhahn bleibt dabei allerdings immer kalt und auch für eine Kindersicherung ist gesorgt. Inzwischen bietet Quooker auch eine Kombination aus Kochend-Wasser-Armatur und Standardarmatur an, die vom Design identisch sind.

Es stellt sich natürlich die Frage der laufenden Kosten. Laut Hersteller liegen die im Ruhebetrieb bei einem Verbrauch von 10W, was ca 5 Cent pro Tag entsprechen würde (vergleichbar mit z.B. mit dem oft eingesetzten WLAN-Router). Außerdem muss all paar Jahre der Filter gewechselt werden. In dem Zusammenhang kann dann auch der Kalk aus dem Reservoir rausgeschüttelt werden.

Die etwas billigere Alternative zum Quooker ist der Grohe Red der Firma Grohe. Auch hier wird auf Hebelzug kochendes Wasser zur Verfügung gestellt. Diese Armatur gibt es in verschiedenen Ausführungen. Entweder nur für kochendes Wasser (Red Mono) oder als Kombiarmatur für normales und kochendes Wasser (Red Duo). Bei letzterm wird das kochende Wasser auch dazu verwendet um mit kaltem Wasser zusammen normalwarmes Wasser zu erzeugen. Je nach Bedarf gibt es auch unterschiedlichen Boilergrößen. In dieser Kombinationsvielfalt sind dann auch die Preise unterschiedlich. Die Kosten des laufendden Betriebs sind laut Hersteller höher als beim Quooker, allerdings ist er in der Anschaffung je nach Ausführung günstiger.

In beiden Fällen ist eine Kindersicherung vorhanden, die das versehentliche aufdrehen verhindern soll. Ich habe auch bei Dorbracht einen Hinweis bzw. eine Ankündigung für Mai 2012 für eine solche Armatur, den Water Dispenser, gefunden. Allerdings habe ich keinen Hinweis auf eine Art von Kindersicherung gefunden. So wie es für mich aussieht, funktioniert es wie eine normale Armatur, nur eben bis 93°. Vielleicht habe ich es nur nicht gesehen, aber sollte so eine Sicherung fehlen, wäre es für mich sofort ein K.O.-Kriterium. Allerdings war schon die Verfügbarkeit ausschlaggebend.

Grohe hat aber nicht nur eine Armatur für kochendes, sondern auch für gekühltes Wasser im Angebot. Den sogenannten Grohe Blue. Er stellt in der kleinen Version gefiltertes Wasser zur Verfügung. In der großen und auch deutlich teureren Variante kann der Grohe Blue auch gekühltes Wasser in den Varianten still, medium und klassich herstellen. Einfach am Hebel einstellen, ob man Sprudel (medium oder klassisch) haben will und dann zapfen. Kein lästiges Kisten schleppen mehr. Einfach nur noch ab und an den Filter und die CO2 Flasche wechseln. Grohe bietet zwei verschiedene Größen von CO2 Flaschen an, wobei die 2KG Flasche genauso aussieht, wie die Flaschen, die auch z.B. in der Aquarientechnik eingesetzt werden. Sollten sie tatsächlich identisch sein (was ich derzeit nicht weiß), könnten sie z.B. auch im Aquaristikbedarf neu befüllt werden. Dies würde die Kosten für CO2 senken. Allerdings muss jeder der das machen will vorher selber klären, ob das geht. Ich bin kein Profi.

Ob wir wir den Grohe Blue wirklich einsetzen wollen, ist noch offen. Das Preisschild ist hier schon ausschlaggebend. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich keine Sprudelkisten mehr schleppen muss, dann relativiert sich das Preisschild ein wenig.